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Schwarzsee, im Hintergrund der Patteriol

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Von der Unteren Gaflunaalpe zum Schwarzsee im hinteren Silbertal und retour

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Rainer Franke

07.08.2018 · Community
Wir, meine Frau, unsere beiden Kinder und ich fuhren mit dem Wanderbus zur Unteren Gaflunaalpe, gingen bis zum Schwarzsee und noch 2 - 3 km darüber hinaus zu einer nicht bewirtschafteten Alphütte und zurück. Der Weg führt ausschließlich über die Schotterstraße und im unteren Drittel stellenweise durch schattigen Wald, darüber ausnahmslos in der Sonne. In der zweiten Hälfte öffnet sich das Tal und der Blick auf die in der Ferne liegenden Berge bzw die Bergrücken zu beiden Seiten des Weges. Auf dem Weg sahen wir an diesem sonnigen Tage keine weiteren Wanderer als die aus dem Bus. Der Schwarzsee ist von der Schotterstraße oberhalb des Sees einzusehen, aber doch eher nur eingeschränkt, da Büsche und Bäume die Sicht behindern. Einen Pfad hinunter zum See konnten wir nicht feststellen, wollten uns aber auch nicht unbedingt durch Buschwerk kämpfen. Wild ist uns nicht aufgefallen. Nach 6 Stunden zurück an der Unteren Gaflunaalpe wollten wir das so gepriesene Essen genießen. Es gab jedoch nur Käsebrot und eine Brettjause, keine Suppe, nichts Warmes. Das Tal ist wirklich schön, sehenswert, allerdings hart zu erwandern, da man die 2 Std Gehzeit noch hinzurechnen muss, die man durch den doch teuren Wanderbus gespart hat, denn diesen würde ich nicht nochmal mit 14 € pro Kopf bezahlen wollen, denn das ist uns das Tal nicht wert. Einzig ärgerlich ist jedoch der Wirt der U. Gaflunaalpe, der zwar immer einen Spruch parat hat, sympathisch wirkt, aber doch geschäftstüchtiger ist als uns lieb war. Auf die Frage nach einer Buttermilch sagte er, die müsste er erst zubereiten, es würde 10 min dauern. So lange wollte ich warten. Ich bekam ein Glas mit Milch und vermutlich einem Teelöffel zerlassener Butter, die in gelben Flocken am Glasrand klebte. Als er sich erkundigte, wie es schmeckte, ich meinen Eindruck schilderte, sagte er zwar nicht mundfaul aber sinnfrei mit einem selbstgefälligen Lächeln: "mir schmeckt Buttermilch auch nicht". Am Ende erinnerte mich die Almhütte an Schilderungen aus Kaffeefahrten und ganz anders als wir die Bedienungen von Almhütten in Österreich kennen.

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