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Bergtour Etappe

02 Zentralalpenweg West, E41: Totalphütte – Pfälzer Hütte

Bergtour · Rätikon
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ÖAV Sektion Weitwanderer Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Alpenverein Vorarlberg, ÖAV Sektion Vorarlberg
  • Schesaplana
    / Schesaplana
    Foto: Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH
  • Hirschsee
    / Hirschsee
    Foto: Helmut Düringer, Themenwege Vorarlberg
  • Blick zur Panülalpe
    / Blick zur Panülalpe
    Foto: Helmut Düringer, Themenwege Vorarlberg
Karte / 02 Zentralalpenweg West, E41: Totalphütte – Pfälzer Hütte
1500 1800 2100 2400 2700 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18

Zu den markantesten Gipfeln des Rätikon zählt die Schesaplana (gleichzeitig die höchste Erhebung), von der man an klaren Tagen eine Reihe von hohen Gipfeln – sowohl in Österreich, als auch in der Schweiz – ausnehmen kann.
schwer
19 km
9:15 h
1443 hm
1729 hm

Von der Totalphütte nehmen wir den Anstieg über den Schesaplanasteig in Angriff, der uns über das Kar (der„Gamsluckensteig“ zweigt nach links ab) geradeaus und mühsam hinauf über eine Steilstufe und Schutthänge zu einer weiteren Wegteilung bringt. Nach links führt der „Südwandsteig“, wir jedoch folgen nach rechts dem teilweise gesicherten Pfad auf den Südgrat der Schesaplana. Hier gibt es abermals eine Wegteilung, wo nach rechts – als kurzer Abstecher – der Gipfel erklommen werden kann.

Nach der Rückkehr zur Wegteilung wird steil hinunter der Schesaplanasattel erreicht. Hier halten wir uns nach rechts (nach links verläuft der Schesaplanasteig zu der bereits in der Schweiz gelegenen Schesaplanahütte) und erreichen den Rand des Brandner Gletschers, über den Trittspuren führen. Leicht fallend gehtes weiter über den Gletscher zum gegenüber liegenden Gletscherrand, sodann folgt ein kurzer Anstieg zur Mannheimer Hütte.

Für unseren weiteren Weg haben wir nun 2 Routen zur Auswahl (die erste ist um 2 Std. kürzer, aber etwas anspruchsvoller):

  1. Von der Hütte gehen wir zurück zum Brandner Gletscher und dann rechts über diesen hinauf zum Schafloch. Nun auf dem Liechtensteiner Höhenweg (ausgesetzt, Drahtseile und Stifte auf der Schweizer Seite, Vorsicht bei Schneefeldern!) Abstieg ins Salarueljoch und leicht ansteigend zum Hochjoch (Große Furka).
  2. Von der Hütte gehen wir in westl. Richtung zum beginnenden Leibersteig, wo wir bald nach rechts schwenken (nicht dem geradeaus verlaufenden Straußsteig folgen). Nach längerem Abstieg durch Schrofengelände (Trittsicherheit!) verlassen wir den Leibersteig (der rechts hinab zur Oberzalimhütte führt) und steigen links in nordwestl. Richtung kurz in die Spusagang-Scharte auf (zuvor mündet von links der Straußsteig ein, welcher einige Sicherungen aufweist und etwas anspruchsvoller als der Leibersteig ist). Der Spusagangsteig bringt uns hinunter zu einer Versorgungsstraße, vor deren Erreichen wir uns links (südl.) dem Hirschsee zuwenden und so zur Panüelalpe gelangen.

Jetzt unter dem Strahleck und vorbei an den Zalimwändenhinauf zum Hochjoch (Große Furka), wo wir mit der 1. Route zusammen kommen. Vom Hochjoch streben wir auf dem Liechtensteiner Höhenweg nach Westen durch Kare (Vorsicht bei Schneefeldern!) unter dem Barthümeljoch vorbei und – allmählich nach Norden drehend – zur Pfälzer Hütte auf dem Bettlerjoch. Hüttengipfel sind der Naafkopf (2571 m, Dreiländereck Österreich – Schweiz – Liechtenstein) und der Augstenberg (2359 m).

(Aus: Österreichischer Weitwanderweg 02 (Zentralalpenweg) Band III, Eigenverlag der ÖAV-Sektion Weitwanderer)

outdooractive.com User
Autor
Sebastian Beiglböck
Aktualisierung: 13.04.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2801 m
Tiefster Punkt
1679 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Mannheimer Hütte
Totalphütte
Panüelalpe

Sicherheitshinweise

Hochalpines Gelände, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit erforderlich. Am Brandner Gletscher Vorsicht bei Blankeis! Eventuell Steigeisen oder Grödel erforderlich! Offene Spalten beachten! Bei Nebel unbedingt auf das Nebelhorn bzw.Nebellicht der Schutzhütte achten!

Ausrüstung

Steigeisenfeste Bergschuhe, Leichtsteigeisen, Pickel, Hüftgurt, Seil, Karabiner und Reepschnüre für die gängigen Gletschersicherungs- und Rettungstechniken, Biwaksack. Dazu übliche Hochgebirgskleidung (ausreichend warme Sachen für 3000er) und evtl. Trekkingstöcke.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte-, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon (Euro-Notruf 112), ausreichend Flüssigkeit, Wanderkarte der Region.

Weitere Infos und Links

Aktuelle Informationen zu den österreichischen Weitwanderwegen siehe http://www.alpenverein.at/weitwanderer

Start

Totalphütte (2381 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.052582, 9.727190
UTM
32T 555230 5211264

Ziel

Pfälzer Hütte

Wegbeschreibung

Totalphütte (2385 m, K) – Schesaplana (2965 m, 2 km, 2 Std.) – Straßburger / Mannheimer Hütte (2679 m, K, 2 km, 1 Std.) – [Schafloch (2713 m, 1 km, ½ Std.) –Salarueljoch / Kleine Furka (2246 m, 3 km, 1 ¾ Std.) – Große Furka / Hochjoch (2353 m, 2 km, ¾ Std.)] – Panüelalpe (1780 m, 5 km, 3 Std.) – Große Furka /Hochjoch (2353 m, 4 km, 2 Std.) – Pfälzer Hütte (2108 m, K, 4 km, 1 ¼ Std.)

K = Kontrollpunkt (Stempelstelle).

Weg 102, auch Via Alpina, insg. 17 km, 9 ¼ Std.

Öffentliche Verkehrsmittel

Straßburger/Mannheimer Hütte: zur Totalphütte wie 40., dann laut Beschreibung; oder von Brand über Oberzalimhütte und Leibersteig in 5 Std. zur Hütte; Pfälzer Hütte: Bahnverbindung nach Schaan, dann Bus nach Steg-Malbun, 2 ½ Std. zur Hütte.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Österreichischer Weitwanderweg 02 (Zentralalpenweg) Band III, Eigenverlag der ÖAV-Sektion Weitwanderer, erhältlich bei Freytag & Berndt, 1010 Wien, Wallnerstraße 3, www.freytagberndt.at, Tel.: +43/1/533 86 85-16.

Kartenempfehlungen des Autors

ÖK 50, Blätter 141 (Feldkirch) oder 1230 (Bludenz) und 1229 (Vaduz); F&B WK 374 (Montafon – Silvretta –Schruns-Tschagguns – Klostertal); Kompass WK 21 (Feldkirch– Vaduz) oder 292 (Vorarlberg).


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
19 km
Dauer
9:15 h
Aufstieg
1443 hm
Abstieg
1729 hm
ausgesetzt

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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