Bergtour empfohlene Tour Etappe 3

Lechquellenrunde - Etappe 3: Göppinger Hütte - Freiburger Hütte

Bergtour · Lechquellen-Gebirge
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  • Wettersturz über Nacht an der Göppinger Hütte
    Wettersturz über Nacht an der Göppinger Hütte
    Foto: Gaby Funk, Gaby Funk
m 2600 2400 2200 2000 1800 10 8 6 4 2 km Göppinger Hütte Freiburger Hütte
Der Übergang von der Göppinger Hütte zur Freiburger Hütte ist im Vergleich zu den ersten beiden Etappen des Lechquellenwegs deutlich anspruchsvoller. Hochalpin windet sich der schmale Pfad durch weite Geröllfelder und über steile Felsabsätze hinweg. Erst an der Formarinalpe erreichen wir wieder sanftes Almgelände.
schwer
Strecke 10 km
5:00 h
325 hm
650 hm
2.400 hm
1.845 hm
Der nach dem Göppinger Sektions-Ehrenvorsitzenden Rolf Steinmayer benannte Steinmayer-Weg verbindet als anspruchsvoller Höhenweg die Göppinger Hütte mit der Freiburger Hütte. Im teils brüchigen Fels und bei der Querung mehrerer steiler Rinnen ist absolute Trittsicherheit gefragt, auch wenn mehrere Passagen mit Drahtseilen versichert sind. Um das beeindruckende Panorama zu genießen, sollten wir also besser stehen bleiben. Aufmerksamkeit zahlt sich auch zu Beginn der Etappe im noch leichteren Gelände aus, denn hier können häufig Steinböcke aus nächster Nähe beobachtet werden. Allerdings sollte der Steinmayer-Weg nur bei sicherem Wetter und guter Sicht begangen werden. Als Schlechtwetter-Variante bietet sich der Abstieg zum Gasthaus Älpele und der anschließende Aufstieg durch das Formarintal über den Lechweg an.

Autorentipp

Für geübte und alpin erfahrene Bergsteiger lohnt sich, ausgehend von der Freiburger Hütte, die Besteigung der Roten Wand (2704 m, schwer, Kletterstellen I-II, ca. 1015 Höhenmeter, 4 Stunden) oder der Saladinaspitze (2230 m, schwer, Kletterstellen I, ca. 450 Höhenmeter, ca. 1,5 Stunden)!
Profilbild von Redaktion DAV-Panorama
Autor
Redaktion DAV-Panorama
Aktualisierung: 29.01.2019
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Ausläufer Östlicher Johanneskopf, 2.400 m
Tiefster Punkt
Ostufer Formarinsee, 1.845 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Schotterweg 2,78%Naturweg 0,01%Pfad 97,53%
Schotterweg
0,3 km
Naturweg
0 km
Pfad
9,8 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Alpine Erfahrung, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! Der Weg führt über weite Strecken durch felsiges und gerölliges Gelände. Schwierige Passagen sind mit Drahtseilen versichert. Im Bereich der Johanneswanne halten sich häufig bis in den Sommer Altschneefelder. Hier besteht Absturzgefahr!

Weitere Infos und Links

Göppinger Hütte: www.goeppinger-huette.at; www.dav-hohenstaufen.de

Freiburger Hütte: www.freiburger-huette.at; www.dav-freiburg.de

Start

Göppinger Hütte (2.250 m)
Koordinaten:
DD
47.214831, 10.045882
GMS
47°12'53.4"N 10°02'45.2"E
UTM
32T 579194 5229568
w3w 
///tieren.lassen.starre
Auf Karte anzeigen

Ziel

Freiburger Hütte

Wegbeschreibung

Von der Göppinger Hütte (2245 m) zunächst flach nach Südwesten. Bald über Geröll und später felsiges Gelände hinauf zum Grat. Hier, am Ausläufer des Östlichen Johanneskopfes (2400 m), ist bereits der höchste Punkt der Etappe erreicht. Nun die Johannesköpfe südseitig umgehen und durch Geröll und teils brüchigen Fels sowie einige steile Rinnen querend in die Johanneswanne absteigen. Jenseits der Mulde führt der Weg unterhalb von Schwarzer Wand und Hirschenspitze entlang zunächst ansteigend, später steil absteigend zum Oberen Johannesjoch (2037 m). Bald deutlich flacher weiter in Richtung Unteres Johannesjoch (2055 m). Hier ist ein mit Drahtseilen gesicherter Felsabsatz zu überwinden. Zuletzt am steilen Hang entlang zur Formarinalpe (1871 m) absteigen. Bei der Einmündung in die Fahrstraße rechts. Wenig später zweigt links der Felsensteig zur Freiburger Hütte ab. Diesem in leichtem Auf und Ab oberhalb des Ostufers des Formarinsees bis zur Hütte (1918 m) folgen. Alternativ erreicht man die Hütte auch über den breiten Fahrweg entlang des Westufers des Sees.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.214831, 10.045882
GMS
47°12'53.4"N 10°02'45.2"E
UTM
32T 579194 5229568
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///tieren.lassen.starre
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bregenzerwald und Lechquellengebirge, Alpenvereinsführer alpin, Dieter Seibert, Bergverlag Rother, München 2008.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 3/2 - Lechtaler Alpen, Arlberggebiet (1:25.000)

ÖK 50, Blatt 2219 - Lech (1:50.000)

ÖK 25, Blatt 2225 - Sankt Anton am Arlberg (1:25.000)

Kompass-Karte 32 - Bludenz, Schruns, Klostertal (1:50.000)

Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung, insbesondere auch feste Bergschuhe mit gutem Profil.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
10 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
325 hm
Abstieg
650 hm
Höchster Punkt
2.400 hm
Tiefster Punkt
1.845 hm
aussichtsreich faunistische Highlights versicherte Passagen Von A nach B

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
  • 2 Wegpunkte
  • 2 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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