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Bergtour

Übergang Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte

Bergtour · Silvretta
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Schwaben Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Jamtalhütte im Sommer
    / Jamtalhütte im Sommer
    Foto: Herbert Aupperle, DAV Sektion Böblingen
  • / Südwest-Abstieg vom Radsattel
    Foto: Andreas Skorka, DAV Sektion Kassel
  • / Wiesbadener Hütte mit Ochsental
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 10 8 6 4 2 km

Der Weg über die Gletschnerscharte ist  eine Möglichkeit den, von der Dreiländerspitze nach Norden ziehenden Bergkamm ohne Gletscherausrüstung zu überschreiten.
schwer
10,2 km
5:15 h
1221 hm
933 hm
Allerdings darf man die Höhe des Übergangs von mehr als 2800 Metern nicht unterschätzen und  beim Abstieg ins Bieltal sollten wegen des nicht durchgehend markierten Geländes  gute Sichtverhältnisse herrschen.

Autorentipp

Wer eine gute Kondition und noch ausreichend Zeit hat, kann vom Radsattel aus zusätzlich  das Hohe Rad (2934 m) besteigen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 22.06.2020

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2836 m
Tiefster Punkt
2104 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Für diesen hochalpinen Hüttenübergang sollte gutes Bergwetter herrschen. Zudem braucht man ein gute Kondition und solide Trittsicherheit. Westlich der Getschnerschart ist der Steig ein Stück lang nicht markiert, was an den problematischen Beingungen (lose Steine) liegt.

Weitere Infos und Links

www.wiesbadener-huette.com

www.jamtalhuette.at

Start

Jamtalhütte (2157 m)
Koordinaten:
DG
46.886401, 10.176160
GMS
46°53'11.0"N 10°10'34.2"E
UTM
32T 589607 5193211
w3w 
///zuneigung.rille.absagen

Ziel

Wiesbadener Hütte

Wegbeschreibung

Von der Jamtalhütte folgt man dem Weg 302, der kurz nach Süden führt, sich dann aber gleich nach rechts wendet, um den Jamtalbach zu überqueren. Auf der anderen Seite geht es ein Stück lang etwas steiler am westlichen Talhang in einer ansteigenden Querung bergan. Dann erreicht man flachere, weite Böden, auf denen es nun in Nordwestrichtung zunächst gemächlich weiter geht. Das Gelände wird, in dem man auf die Getschnerspitze zu geht immer gerölliger, dann wendet sich der Steig nach Westen, um zunächst einem Geröllkar und dann einer breiten Rinne zur Getschner Scharte (2839 m) zu folgen.

Auf der anderen Seite geht es ohne Gletscherkontakt (der Madlener Ferner ist stark zurück gegangen) aber etwas anstrengend im Geröll nach Westen bergab. Zudem ist der Steig hier ein längeres Stück lang nicht markiert, da die Markierungsarbeit in dem oft losen Geröll nicht wirklich gut möglich ist.

Nachdem das Gelände wieder flacher wird muss man 1,5 km nach der Getschnerscharte am Weißbach aufpassen. Dort zweigt nach links der Weg in Richtung Wiesbadener Hütte ab, der in einem weiten Linksbogen zunächst eben dann absteigend zum Bielertalbach hinab führt.

Der Bach wird mittels einer Alubrücke überquert. Dann geht es auf der anderen Seite gemächlich aber zunehmend wieder im Geröll nach Südwesten zum Radsattel (2652 m) hinauf, der den Übergang ins Ochsenkar vermittelt.

Auf der anderen Seite steigt man ein Stück lang steiler in Serpentinen bergab und zweigt sobald es wieder flacher wird an einer Gabelung nach links ab. Nun immer in Südrichtung geht es an einem kleinen Bergsee vorbei in leichtem Auf udn Ab  über weite Böden weiter.

Schließlich wird ein Bach gequert. Dahinter stößt man auf den von der Tiroler Scharte her kommenden Steig, dem man zuletzt nach rechts zur Wiesbadener Hütte folgt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.886401, 10.176160
GMS
46°53'11.0"N 10°10'34.2"E
UTM
32T 589607 5193211
w3w 
///zuneigung.rille.absagen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

G. Flaig; AV Führer Silvretta; Rother Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 26 Silvrettagruppe, 1.25000

Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstrung. Wegen der Höhe auch im Sommer auf ausreichend warme Kleidung achten.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
10,2 km
Dauer
5:15h
Aufstieg
1221 hm
Abstieg
933 hm
Etappentour aussichtsreich

Statistik

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