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Bergtour

Überschreitung Hohe Köpfe von Gurtis aus.

Bergtour · Rätikon
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DAV Sektion Bonn Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • 1075 hm: Abzweigung mit Blick zur Gurtisspitze hinauf.
    / 1075 hm: Abzweigung mit Blick zur Gurtisspitze hinauf.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Nenzinger Sitzbank mit herrlichem Ausblick.
    / Nenzinger Sitzbank mit herrlichem Ausblick.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Ausblick von der Nenzinger Sitzbank, ca. 1145 hm.
    / Ausblick von der Nenzinger Sitzbank, ca. 1145 hm.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Edi Malin 2007 , im Hintergrund Hohe Köpfe.
    / Edi Malin 2007 , im Hintergrund Hohe Köpfe.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Viel besuchtes Ausflugsziel: Sattelalpe, 1383m
    / Viel besuchtes Ausflugsziel: Sattelalpe, 1383m
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Drahtseilsicherung in den Hohen Köpfen, abwärts
    / Drahtseilsicherung in den Hohen Köpfen, abwärts
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Eine weitere Drahtseilsicherung aufwärts.
    / Eine weitere Drahtseilsicherung aufwärts.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Endlich erster Blick aufs Gipfelkreuz, 2048 m!
    / Endlich erster Blick aufs Gipfelkreuz, 2048 m!
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Ausblick vom Gipfel der Hohen Köpfe bis zum Bodensee.
    / Ausblick vom Gipfel der Hohen Köpfe bis zum Bodensee.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Südlichster Punkt: die Galinaalpe unter uns!
    / Südlichster Punkt: die Galinaalpe unter uns!
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Weißér Sand: der ausgetrocknete Galinabach.
    / Weißér Sand: der ausgetrocknete Galinabach.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Hohe
    / Hohe "Wehrmauer" am Galinabach.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Sinniger Spruch an einer Hüttenwand.
    / Sinniger Spruch an einer Hüttenwand.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Dankeskreuz mit Ruhebank für eine Heilung, 1908 gestiftet.
    / Dankeskreuz mit Ruhebank für eine Heilung, 1908 gestiftet.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • St. Anna Kirchli, kleines Gotteshaus kurz vor unserem Ziel.
    / St. Anna Kirchli, kleines Gotteshaus kurz vor unserem Ziel.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
Karte / Überschreitung Hohe Köpfe von Gurtis aus.
900 1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 12 14

Von Gurtis aus: lange abwechslungsreiche Überschreitung der Hohen Köpfe auf alpinem Steig mit Abstiegsvariante über das stille Galinatal.

schwer
14,6 km
8:30 h
1256 hm
1256 hm

Aufgezeichnete Tour

Samstag, 28. Juli 2018, 06:56

Niedrigster Punkt: 893 m Parkplatz am Sportplatz in Gurtis
Höchster Punkt: 2055 m Gipfelkreuz der Hohen Köpfe

Lange, anstrengende, aber schöne Rundtour von Gurtis aus: gleichbleibend steil über die beliebte Sattelalpe mit Einkehrmöglichkeit, hinauf zum sattgrünen Spitzwiesle und von hier auf alpinem Steig mit Sicherungen durch die schroffen Felsen der Hohen Köpfe. Aussichtsreich am Gipfelkreuz, aber nicht am höchsten Punkt, steigen wir auf der anderen Seite ebenso steil zur unbewirtschafteten Galinaalpe ab. Von hier hinunter zum oben ausgetrockneten breiten Galinabach und an dessen später wasserführendem Bachbett wieder talauswärts nach Gurtis. Nimmermüde können nach der Überschreitung des Gipfelkreuzes vom Sattel aus durch Latschenrinnen unmarkiert auf den Hauptgipfel (ohne Kreuz, 2066 m) steigen.

outdooractive.com User
Autor
Renate Porr 
Aktualisierung: 08.09.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2048 m
898 m
Höchster Punkt
Gipfelkreuz Hohe Köpfe (2048 m)
Tiefster Punkt
Parkplatz neben Sportplatz (898 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Sattelalpe

Sicherheitshinweise

Es handelt sich teilweise um einen alpinen Wanderweg mit weiß-blau-weißer Markierung. Das bedeutet, sie führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder, Geröllhalden, durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen. Bauliche Vorkehrungen beschränken sich allenfalls auf Sicherungen von besonders exponierten Stellen.

Benützer von Alpinwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein. Sie müssen die Gefahren im Gebirge kennen.

Ausrüstung

Unbedingt festes Schuhwerk, Regenzeug und ausreichend Getränke, sowie Rucksackverpflegung für tagsüber mitführen. Empfohlen werden außerdem: Teleskopstöcke, Helm, 1.-Hilfe-Set, Stirnlampe (Hütte, Notfall), Biwaksack.

Start

Parkplatz Gurtis neben Sportplatz (913 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.193475, 9.641469
UTM
32T 548591 5226864

Ziel

Parkplatz Gurtis neben Sportplatz

Wegbeschreibung

Unterhalb der roten Giraffe, am Ende des Kinderspielplatzes und dem Kneippbad neben dem Parkplatz gehen wir über den Bach und befinden uns auf dem weiß-rot-weiß markiertem Gurtisspitze-Wanderweg. Zunächst über einen weichen Hohlweg, dann über einen steinigen Pfad der durch zwei Stallhäuschen und zur diagonalen Wegkreuzung führt. Hier überschreiten wir den Fahrweg und durchqueren erneut 2 Stallhäuschen. Dann folgen wir dem Wiesensteig bis zur nächsten Fahrwegbegegnung auf ca. 1075 hm. Diesen überqueren wir und wandern geradeaus auf dem Steig aufwärts.

Auf etwa 1145 hm erreichen wir die Nenzinger Bank und verschnaufen einen Moment, um die Aussicht zu genießen. Wir schwenken nach links in den steinigen Fahrweg und laufen über die gleich folgende Abzweigung 1165 hm hinweg, mit spärlichen Markierungen bis zur nächsten längerdauernden Abzweigung "Galina- und Sattelalpe". Zunächst verläuft der Weg fast eben, dann bis auf 1215 hm steigend. Jetzt halten wir uns rechts auf dem Steig ins Käserleeck. Der steinige Steig führt uns immer aufwärts durch Wald, bis wir auf ca. 1375 hm aus diesem in eine Almwiese treten. Nach einer Kurve sind bereits die gelben Sonnenschirme der Sattelalpe zusehen, denen wir uns mit nur noch leicht steigendem Steig nähern. Am hintersten Punkt im Linksbogen befindet sich ein wasserhaltiger Brunnen, indem bereits die Bierkästen für spätere Gäste gekühlt werden. Unser Steig leitet uns über die große Terrasse hinweg, und wir folgen dem Wegweiser zur Gurtisspitze. Gleich über dem Alpenkreuz biegt der Pfad mit einem Holzschild "Gurtisspitze" nach links ab. Wir erreichen den auf der Karte als "1410" markierten Punkt. Steil und teilweise sogar sehr steil keuchen wir hinauf  zum Spitzwiesle, 1700 m. Die rechte Ecke kennen wir bereits von der Goppaschrofen-Besteigung (siehe eigenen Tourenbericht). Heute halten wir uns an die linke Seite und den dort stehenden Metallwegweiser.

Wir sollten bei der tollen Aussicht etwas verweilen: gerade schaut gegenüber noch das Gipfelkreuz der Gurtisspitze heraus, und wir können weit ins Rheintal blicken. Deutlich erkennen wir die spitz zulaufende Wiese, die wohl für den Namen ausschlaggebend war. Ab hier beginnt nun der weiß-blau-weiße Steig.

Wir steigen zu den Hohen Köpfen an, umgehen den ersten Kopf west- und den zweiten ostseitig mit einer langen Seilsicherung. Längere Zeit bleiben wir nun auf dieser Seite, bis sich der Steig in eine vermeintliche Scharte zieht. Doch er wechselt nur immer wieder die Richtung um schließlich über den Felsen hinweg zu führen. Mit einer scharfen Kurve landen wir wieder auf der Westseite. Vorbei am Felsausläufer Goppaschrofen mit Blick bis zum Säntis. Langsam zieht unser Steig in die Höhe, er hat es in sich. Rot begleiten uns die blühenden Alpenrosen. Es gilt eine ausgesetzte Stelle mittels einer blauen Seilsicherung - wirklich ein Seil - zu überwinden. Nach Latschenrinnen und Grasschrofen steigen wir auf der Westseite weiter aufwärts. Sehr plötzlich zeigt sich das hölzerne Gipfelkreuz, erstellt 1993, mit der Aufschrift "Gott schützt unsere Berge". Wir lassen uns auf dem Vierkantholz als einzige Sitzgelegenheit neben mehr oder minder großen Felsbrocken nieder. Eine grandiose Aussicht umgibt uns!

Auf einem fast ebenen wurzeligen Steig verlassen wir den Gipfel zwischen Latschen hindurch. Erst auf- und ab, aber mit der Tendenz "fallend", bis zur weiß-blau-weißen Markierung an einem pyramidenartigen Felsen fast am Grat. Kurz zuvor erhaschen wir einen ersten Blick auf die Galinaalpe mit ihren Kühen. Nun steigen wir auf steinigem, gut überblickbarem Steig hinunter zur Alpe. Wer es mag, kann die Serpentinen über das große Geröllfeld abfahrend, abkürzen (schwache Steigspuren). Unten treffen wir wieder auf den Steig, um ihm weiter zur Alpe zu folgen.

Schräg hinter der Alpe nach links laufen wir den gerölligen Steig entlang, der sich zeitweise bis zu einem Weg verbreitert. Er führt uns zur Abzweigung Sattelalpe / Galinabach, 1460 hm. Wir halten eine kurze Rast auf der Ruhebank, bevor wir den schönen Pfad abwärts betreten, der uns hinab zum ausgetrockneten Bachbett des Galinabaches führt. Anders als erwartet gibt es keine Brücke - wir queren den Bach einfach bis zur Mitte über trockene Steine. Nun ein ganzes Stück in der Mitte weiter, der weiß-rot-weißen Markierung und den Steinmännern talauswärts folgend. Das >Bachbett ist karg, größeres und kleineres Geröll wechselt sich ab, bis auf wenige grüne Pflanzentupfen umgibt uns nur weiß und grau.

Auf ca. 1240 hm steht der nächste Wegweiser. Hier weitet sich das Bachbett. Hatte es bisher linksseitig Holzbefestigungen, folgt hier nun rechts Beton. Unser Steig leitet uns direkt zur Mauer mit einem weiteren Wegweiser: Wir haben die Abzweigung "Gampealpe über Herrenweg 1h, Gurtisspitze 1 h" erreicht.

Wenig später stehen wir unterhalb einer riesigen Wehrmauer. Ab hier beginnt ein Schottersteig der sich kurz vor einem Haus zu einem breiten Fahrweg erweitert. Diesen wandern wir rechts neben dem "kanalisierten" Bach hinunter. An der nächsten Abzweigung, ca. 1015 hm, weist uns der Wegweiser jeweils 30 Minuten bis nach Gurtis aus. Ich nehme die Variante links über den Galinabach. Der Fahrweg zieht sich fast eben hin. Als nächstes erreichen wir die Abzweigung mit dem Weg zur Sattelalpe. Wenige Meter nach dieser Abzweigung, der Fahrweg ist nun asphaltiert, stehen wir an einer größeren Hütte mit nettem Spruch. Gleich dahinter finden wir auf einer winzigen Anhöhe das in der Karte eingezeichnete Wegekreuz zwischen zwei prächtigen alten Bäumen, das 1908 wegen einer Heilung gestiftet wurde. Eine Ruhebank steht davor.

Noch ca. 200 m die Straße bergab, dann weist uns ein Wegweiser nach Gurtis nach links in einen Pfad zum St. Anna Kirchli. An dem kleinen Gotteshaus laufen wir auf grasigem  Steig vorbei, bis dieser auf einem weiteren Fahrweg endet. Wir müssen nur ein kurzes Stück weiter, bis links ein weiterer Fahrweg zu sehen ist. In diesen biegen wir ein, sehen wir doch fast gegenüber die rote Giraffe des Spielplatzes. Nun entweder dem Fahrweg bis dorthin folgen oder weglos über die Wiesen bis zum Kneippbad und die wenigen Meter zum Parkplatz hinauf.

Öffentliche Verkehrsmittel

Unbekannt.

Anfahrt

Mit dem PKW über die Autobahn A 14/E 60 (mautpflichtig) oder die B 190 nach Feldkirch/Österreich und Frastanz folgen. Ab hier über die L 67 nach Gampelün und weiter nach Gurtis. In Gurtis hinauf zur Kiche und oberhalb neben dem Sportplatz zum Parkplatz.

Parken

Kostenloser, gekiester schöner Parkplatz oberhalb der Kirche von Gurtis neben dem Sportplatz. Direkt am Parkplatz gibt es einen Brunnen, einen Kinderspielplatz und sogar eine Kneippanlage.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Nicht bekannt.

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Fürstentum Liechtenstein, Maßstab 1:25000, ISBN: 978-3-259-00318-3, Ausgabe 2014 Hallwag Kümmerly + Frey AG.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,6 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
1256 hm
Abstieg
1256 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

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