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Fernwanderweg

A10: Große Hirtentour nach Guarda

Fernwanderweg • Montafon
Verantwortlich für diesen Inhalt
Montafon Tourismus GmbH
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    Foto: Roland Fritsch, Engadin Tourismus / Andrea Badrutt
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    Foto: Roland Fritsch, Engadin Tourismus / Andrea Badrutt
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    Foto: Roland Fritsch, Engadin Tourismus / Andrea Badrutt
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    Foto: Roland Fritsch, Engadin Tourismus / Andrea Badrutt
  • Barbara Kapelle
    / Barbara Kapelle
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Montafon Tourismus GmbH
  • Silvretta-Bielerhöhe
    / Silvretta-Bielerhöhe
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Montafon Tourismus GmbH
  • Silvretta-Bielerhöhe
    / Silvretta-Bielerhöhe
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Montafon Tourismus GmbH
  • Ochsentaler Gletscher mit Dreiländerspitze
    / Ochsentaler Gletscher mit Dreiländerspitze
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Marion Ebster
  • Piz Buin
    / Piz Buin
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Marion Ebster
  • Piz Buin
    / Piz Buin
    Foto: Julia Mangeng, Silvretta Historica; Marion Ebster
Karte / A10: Große Hirtentour nach Guarda
1800 2100 2400 2700 3000 3300 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Silvrettasee Barbara Kapelle Silvretta-Bielerhöhe Veltliner Hüsle Wiesbadener Hütte Ochsentaler Gletscher Vermuntpass Piz Buin (3.312 m) Chamonna Tuoi Val Tuoi

Silvretta-Bielerhöhe - Silvrettasee - Wiesbadener Hütte - Vermuntpass - Chamonna Tuoi - Val Tuoi - Guarda

schwer
19,2 km
9:46 Std
989 hm
1368 hm

Barbara Kapelle auf der Silvretta-Bielerhöhe

23. September 1967: Still war es an diesem Samstag auf der Bielerhöhe, die Menschen, die sich versammelt hatten, gedachten der Opfer, die der Bau der Kraftwerkanlagen in der Silvretta gekostet hatte. Dann weihte Bischof Bruno Wechner die Barbarakapelle ein. Entstanden ist die Kapelle auf den Wunsch der Mitarbeiter der Illwerke hin. Manche Mitarbeiter kannten noch verunfallte Menschen, viele erinnerten sich an diesem Samstag auch an die schrecklichen Bedingungen, unter denen ab 1938 der Silvretta-Stausee errichtet worden ist. Die beauftragten Baufirmen hatten während der Zeit des 2. Weltkrieges auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt. Unweit der Barbarakapelle, beim Madlenerhaus, waren sie unter prekären Umständen im sogenannten Silvrettadorf untergebracht, in elf Baracken für jeweils 80 Mann.

Opfer gab es bei Arbeitsunfällen. Doch gab es auch viele Zwangsarbeiter, die zu fliehen versuchten und erschossen wurden. Nur gerade von 48 Menschen weiss man, dass sie sich über die Gebirgspässe hinweg in die Schweiz retten konnten.

Einfach und schlicht wirkt die Kapelle, die nach den Plänen des Architekten Hubert Fragner aus Telfs erbaut und zu Ehren der Hl. Barbara, der Patronin der Bergleute, geweiht worden ist. Wenn nun die 210 Kilogramm schwere Glocke ertönt, dann erklingt weithin die Mahnung, die als Inschrift auf der Glocke steht: «Gedenket der Opfer, die ein grosses Werk gefordert hat». Die gleiche Inschrift ist auch auf der Altarwand zu sehen. Dass dem «grossen Werk» nicht nur Arbeiter, sondern auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zum Opfer gefallen sind, wird auf einer schlichten Tafel an der Seitenwand der Kapelle festgehalten.

Autorentipp

Wir empfehlen diese Tour nur mit einem staatlich geprüften Bergführer durchzuführen.

Aufgrund der hohen Nachfrage auf den Hütten, empfehlen wir früh genug die Schlafplätze, direkt bei den Hütten, zu reservieren.

outdooractive.com User
Autor
Roland Fritsch 
Aktualisierung: 27.06.2018

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2794 m
1655 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

Start

Silvretta-Bielerhöhe (2034 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.918715 N 10.090580 E
UTM
32T 583037 5196708

Ziel

Guarda

Wegbeschreibung

Wir starten die Tour in der Silvretta-Bielerhöhe. Zuerst führt uns ein kurzer Anstieg zur Barbara Kapelle. Von dort geht es weiter auf der linken Seeseite rund um den Silvrettaseee. Nach knapp 2 km kommt man am Veltliner Hüsli vorbei. Der Weg führt uns ohne größere Anstiege weiter bis ans Ende des Sees, wo wir durch das Ochsental zur Wiesbadener Hütte gelangen. Wenige Meter nach der Hütte liegt die Zollwachhütte. Weiter geht es bis zum Vermuntgletscher - hier braucht man alpine Erfahrung und Gletscherausrüstung. Der Weg ist nicht mehr gekennzeichnet. Schon bald erblickt man die Tuoihütte. Weiter geht es vorbei an der Alp Suot. Der Weg geht gemächlich bergab entlang der Clozza. Sobald man die Wälder erreicht ist der Weg nicht mehr weit bis nach Guarda.

Öffentliche Verkehrsmittel

Lass dein Auto doch einfach stehen

Die Landbusse der Montafonerbahn verkehren im gesamten Montafon. Die Hauptlinien fahren im Stunden-Takt ab dem Bahnhof Schruns. 

 

Vom Bahnhof Schruns gelangst Du mit der Buslinie 85 zur Silvretta Bielerhöhe.  Die Ausstiegsstelle ist: "Silvrettasee". Retour ebenfalls mit der Buslinie 85 bis zum Bahnhof Schruns.

vmobil.at

 

Anreise mit der Bahn

Ab Bahnhof Bludenz verkehrt die Montafonerbahn im Stundentakt (teilweise halbstündlich). Es gibt auch Direktverbindungen aus Lindau (D) bzw. aus Bregenz.

vmobil.at

Anfahrt

Von Bludenz kommend nimmst Du die Autobahnausfahrt Bludenz/Montafon und folgst der L188 ins Montafon. In Partenen erreichst Du die Silvrettahochalpenstraße diese ist Mautpflichtig.

www.maps.google.com

Parken

Gaschurn-Partenen:

  • Talstation Versettla Bahn (bei Feuerwehrhaus)
  • Talstation Vermuntbahn, auf Anfrage auch bei der Tafamuntbahn möglich
  • Vermuntsee bei Seespitz
  • Silvrettasee: großer Parkplatz 300 Meter links vor Hotel Silvrettahaus
  • Kopssee-Parkplatz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,2 km
Dauer
9:46 Std
Aufstieg
989 hm
Abstieg
1368 hm
Streckentour

Statistik

: Std
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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