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Von Vandans über Lendi nach Mularientsch

Schneeschuh · Montafon
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    Foto: Patrick Säly, Montafon Tourismus GmbH
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    Foto: Daniel Zangerl, Montafon Tourismus GmbH
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    Foto: Alex Kaiser, Montafon Tourismus GmbH
m 1200 1100 1000 900 800 700 600 8 7 6 5 4 3 2 1 km Golmerbahn Sektion I Golmerbahn Sektion I Wildbachverbauung Wildbachverbauung
Eine leichte Tour, bei der Du  gemütlich bergwärts vorbei an Maisäßlandschaften stapfst. 
mittel
8,2 km
3:00 h
441 hm
441 hm

Bei dieser Tour lernst Du vieles über die Montafoner Maisäßlandschaft.

 

Was ist ein Maisäß?

 Im Montafon wurden ursprünglich landwirtschaftliche Flächen, die sich auf einer Seehöhe zwischen etwa 1.200 und 1.600 m befinden, als Maisäß bezeichnet. Sie waren durch ihre bewaldete Hanglage für den Ackerbau unbrauchbar und wurden gerodet. Diese "Rodungsinseln" konnten dann für die Viehwirtschaft als Mittelstufe zwischen dem Heimgut im Tal und der Alpe oberhalb der Baumgrenze genutzt werden. Die dabei entstandene Dreistufenlandwirtschaft prägte über Jahrhunderte die Kulturlandschaft und das Leben der bäuerlichen Bevölkerung. Und bis heute das Leben von Oswald Ganahl. Er betreibt in Bartholomäberg im Montafon mit seiner Familie eine Dreistufenlandwirtschaft nach altem Vorbild. „Wir wollen die Tradition weiterführen. Obwohl es sehr viel mehr Aufwand ist, war uns das wichtig“, erzählt er mit Stolz.

 

Was ist eine Dreistufenlandwirtschaft?

Bei dieser besonderen Form der bergbäuerlichen Alpwirtschaft wird die gesamte Vegetation eines Lebensraumes jahreszyklisch genutzt. Im Frühjahr zieht die Familie mit dem Vieh vom Heimgut im Tal für etwa vier Wochen auf die Mittelstufe, das Maisäß. Diese Aufgabe übernehmen im Betrieb von Oswald Ganahl seine Eltern. „Bei uns im Betrieb helfen drei Generationen mit. Ohne diese Zusammenarbeit könnten wir die Dreistufenlandwirtschaft schon lange nicht mehr machen“, erklärt er. Geht auf dem Maisäß das Futter zu Ende, begibt sich das Vieh unter Obhut der Hirten über den Sommer auf die Alpe. Mit Anbrechen des Herbstes erfolgt diese halbnomadische Wanderung in umgekehrter Reihenfolge wieder zurück auf das Maisäß und schließlich talwärts zum Heimgut, wo der Winter verbracht wird. „Dadurch, dass wir dem Futter in die Höhe nachziehen, können wir im Tal früher und öfter heuen. Das entlastet den Betrieb im Winter sehr“, beschreibt Oswald Ganahl einen der wenigen Vorteile der Dreistufenlandwirtschaft in der heutigen Zeit.

 

Es gibt noch vieles Mehr darüber zu erzählen. Hier bekommst Du noch genauere Informationen dazu.

Profilbild von Julia Eckert
Autor
Julia Eckert
Aktualisierung: 21.01.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.050 m
Tiefster Punkt
650 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)

www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

 

Lawinenlagebericht:

http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/sicherheit_inneres/sicherheit/landeswarnzentrale/weitereinformationen/lawinenwarndienst/ziel.htm

Die Schneeschuhrouten befinden sich im offenen Gelände. Die Begehung erfolgt auf eigene Gefahr.

Weitere Infos und Links

Diese Tour ist in der Übersichtskarte "Aktivkarte Schnee" mit der grünen Nummer 18 eingezeichnet. Die Karte ist kostenlos in den Montafoner Tourismusinformationen erhältlich.

Start

Talstation Golmerbahn Vandans (651 m)
Koordinaten:
DG
47.089616, 9.868705
GMS
47°05'22.6"N 9°52'07.3"E
UTM
32T 565933 5215489
w3w 
///achten.ausrichtet.einheit

Ziel

Talstation Golmerbahn Vandans

Wegbeschreibung

Bevor die Route im Gebiet Lendi gestartet werden kann, wanderst Du zuerst vom Parkplatz der Golmerbahn in Vandans (vor der Brücke) links den Fornaweg und dann den Gandenglaweg bergwärts. (lt. Wegweiser ca. 35 min). Kurz vor dem Gebiet Lendi haltest Du Dich Richtung Mularientsch.

Beim Maisäß Mularientsch angekommen biegst Du nach rechts ab und haltest Dich Richtung Ganeu. Dem Güterweg Ganeu folgend gelangst Du zum Startpunkt der Schneeschuhroute im Gebiet Lendi zurück. Über den gleichen Weg (Gardenglaweg und dann Fornaweg) gelangst Du nach ca. 30 min. zur Talstation der Golmerbahn zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Lass Dein Auto doch einfach stehen

Die Landbusse der Montafonerbahn verkehren im gesamten Montafon. Die Hauptlinien fahren im Stunden-Takt ab dem Bahnhof Schruns. 

 

Vom Bahnhof Schruns gelangst Du mit der Buslinie 82a oder der Montafoner Bahn nach Vandans. Die Ausstiegsstelle mit dem Bus ist: "Vandans Golmerbahn". 

Wenn Du mit dem Zug anreist, musst Du beim Bahnhof Vandans aussteigen. Zu Fuß läufst Du von hier noch ca. 1,3 km bis zur Talstation der Golmerbahn Vandans. Du kannst auch den Ortsbus (Linie 82b oder 82c) nehmen und bis zu Haltestelle "Vandans Golmerbahn") fahren.

 

Für den Rückweg

Mit der Buslinie 82a gelangst Du von Vandans zum Bahnhof Schruns zurück.

Fahrpläne mbs Bus

 

Anreise mit der Bahn

Ab Bahnhof Bludenz verkehrt die Montafonerbahn im Stundentakt (teilweise halbstündlich). Es gibt auch Direktverbindungen aus Lindau (D) bzw. aus Bregenz.

Fahrplan mbs Bahn

Anfahrt

Auf der L188 bis Abfahrt "Hosasee" der Riederstraße bis zum Parkplatz Golmerbahn folgen. 

www.maps.google.com

Parken

Direkt bei der Talstation der Golmerbahn (gebührenfrei)

Koordinaten

DG
47.089616, 9.868705
GMS
47°05'22.6"N 9°52'07.3"E
UTM
32T 565933 5215489
w3w 
///achten.ausrichtet.einheit
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Schneeschuhe, Teleskopstöcke mit großen Tellern, Lawinenausrüstung mit LVS-Gerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel, Tages-Wanderrucksack (ca. 30 Liter) mit Regenhülle ggf. mit Lawinenairbag, bequeme und wasserdichte Winterschuhe oder feste Wanderschuhe, die in die Bindung der Schneeschuhe passen, ggf. Gamaschen, warme und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Skijacke und -hose, Mütze/Stirnband, Schal, Handschuhe, ggf. Skibrille, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Thermosflasche mit Heißgetränk, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Stirnlampe und Reflektoren, Kartenmaterial, Biwaksack und Rettungsdeck

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,2 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
441 hm
Abstieg
441 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Forstwege Wald

Statistik

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