Infopunt

Das Bruderhüsli

Infopunt · Dalaas · 1.409 m
Verantwoordelijk voor deze inhoud
Montafon Geverifieerde partner  Keuze ontdekkingsreizigers 
  • Die Sage „Das Bruderhüsli“ erzählt von Hertha Glück auf Hochdeutsch ...
    Die Sage „Das Bruderhüsli“ erzählt von Hertha Glück auf Hochdeutsch ...
    Video: Panoramagasthof Kristberg

Das sagenumwobenen Bruderhüsli im Dalaaser Wald

Das Bruderhüsli

Wirklichkeit oder Sage

Hier findest Du die Sage erzählt von Hertha Glück im Dialekt und auf Hochdeutsch

 

Mit der Geschichte des Kristbergs und des Agathakirchleins aufs engste verbunden ist das Bruderhüsli.

Steigt man von der Höhe des Kristbergsattels ein paar Minuten in Richtung Dalaas ab, so gelangt man zu einer einsamen Waldkapelle - dem „Bruderhüsli“. Hier lebte im ausgehenden 15. Jahrhundert der Waldbruder Joss (Jodok) Erhard. Da in einer Urkunde auch seine Frau Anna erwähnt wird, ist anzunehmen, daß der Einsiedler (auch Frater genannt) nach dem Beispiel des Bruders Klaus von der in der Schweiz das eheliche Zusammenleben mit Zustimmung seiner Frau aufgab, um Gott in der Einsamkeit zu dienen. Er baute sich auf der waldigen Höhe eine Klause und eine Kapelle zum Heiligen Geist.

Dieser Waldbruder lebte in engem Kontakt mit den zu beiden Seiten des Kristbergsattels arbeitenden Bergleuten. An seiner Klause vorbei führte der wichtige Verbindungsweg vom Kristberg hinab ins Klostertal.

Auch nach der Bergbauzeit behielt dieser Weg für die Silbertaler und besonders für die Bewohner des Kristbergs seine Wichtigkeit. In einer Urkunde wird erwähnt, daß der Mesner zu St. Agatha auf dem Kristberg von der Gemeinde Silbertal den Auftrag hatte, für die Erhaltung dieses Weges zu sorgen. Erst als 1840 aus dem Tal eine Straße nach Schruns gebaut wurde, verlor der Weg an Bedeutung. Es herrscht also reges Leben um die Klause des Einsiedlers Joss Erhard. Gar mancher Bedrückte hat seine körperlichen und seelischen Nöte zu ihm getragen und Rat und Hilfe geholt. Der Einsiedler übte einen großen Einfluß auf das religiöse Leben der Bergleute aus. Er war der Mitbegründer und Hauptstifter der berühmt gewordenen Dreifaltigkeits-Bruderschaft auf dem Kristberg. Diese Bruderschaft mußte eine sehr große Mitgliederzahl im ganzen Bergbaubezirk gehabt haben, denn aus einer Denkschrift geht hervor, daß vor etwa 350 Jahre allein aus dieser  Vereinigung 400 Mitglieder an der Pest starben.

Gegründet wurde obgenannte Bruderschaft im Jahre 1493 am Montag nach dem Dreifaltigkeits-Sonntag. Auf Antrag des Pfarrers Jodok Greber im Silberberg, des Pfarrers Johann Spitzennagel in St. Gallenkirchen, des Fraters Jodok (Joss) Erhard und seiner Frau Anna sowie anderer Mitbürger und Mitschwestern bestätigte Bischof Heinrich von Chur am 21. November 1500 diese Bruderschaft.

In Rücksicht auf diese Bruderschaft erteilten 24 römische Kardinäle im Jahre 1500 der " Capella St. Agatha zu Kristberg" einen Ablaß von 100 Tagen an die Gläubigen, die nach reumütiger Beicht diese Kirche besuchten.

Auf Betreiben der Bruderschaft wurde im Jahre 1501 an der Agathakirche eine eigene Kaplanei gestiftet. Die Kaplanei unterstand dem jeweiligen Pfarrherrn von Silbertal. Der Kaplan war verpflichtet, wöchentlich einmal in der Kapelle des Heiligen Geistes im Wald, also bei der Klause des Einsiedlers Joss Erhard, eine Messe zu lesen.

In seinem Testament aus dem Jahre 1495 erklärt Bruder Joss Erhard aus Dalaas, wohnhaft auf Kristberg:

 

"Er habe zur Ehre Gottes und Mariens und zum Seelenheil seiner Vorderen und Nachkommen und aller jener, die ihm je Gutes getan, auf Kristberg im Wald ein "Capellin" und ein "Hüsli" gebaut und wolle hier bleiben und Gott dienen.

 

Weil ihm nun die lieben Brüder auf Kristberg zu St. Agatha, genannt die Bruderschaft der heiligen Dreifaltigkeit, so daselbst angefangen ist, so zu solchem Bau, auch zu Gottesgezierde, die darin sind, merklich geholfen und milde Steuer und Handreichung daran gegeben, in Hoffnung, daß das löbliche Amt der heiligen Messe daselbst vollbracht sollte werden, so testiere und verordne, verschaffe und vermache er auf seinen Todesfall und, wenn niemand mehr im Wald in seinem Häuslein leben und da Gott in solcher Gestalt wie er dienen wolle, das Häuslein und alle Gottesgezierden im "Capellin" - es seinen Kelch, Brüder, Meßgewand, Glöcklein, Tafeln und andere Zierden - was da noch vorhanden, da die genannte Bruderschaft, die es nach Belieben gebrauchen könnte".

 Der Waldbruder Joss Erhart hatte anscheinend keinen Nachfolger. Mit dem Niedergang des Bergbaues ist auch das Wissen um das Wirken dieses Mannes aus dem Gedankengut der Bevölkerung von Silbertal und Dalaas entschwunden. Kapelle und Klause fielen dem Zahn  der Zeit zum Opfer. Heute sind nur noch kärgliche Reste von Grundmauern vorhanden, und auch sie sind überwuchert von Moosen und Farnen.

Vor etwa 150 Jahren hat ein Pfarrherr aus Silbertal dieses Testament entdeckt und, vom Inhalt der Schrift bewegt, dem Andenken des Einsiedlers in der Nähe der früheren Klause eine Kapelle bauen lassen.

Diese Kapelle heißt im Volksmund "Das Bruderhüsli". Die Bewohner der Umgebung haben um diese Kapelle eine eigene Sage gesponnen.

 

Die Sage vom Bruderhüsli

 Vor vielen Jahren lebte in Lech auf dem Tannberg ein biederer Bauersmann. Dem wurde eines Tages ein Knäblein geboren. Dieses war aber tot zur Welt gekommen und konnte nicht mehr getauft werden. Da schickte der Bauer seinen Knecht mit dem toten Kind nach Schruns, er solle es dort auf den Altar des Heiligen Jodok legen, und wenn nach andächtigem Gebet vorübergehend das Leben in die entseelte Hülle zurückkehren würde, durch den dortigen Pfarrherrn taufen lassen.

Dem Knecht wurde der Weg zu weit. Vielleicht sah er die ganze Sache als Aberglauben an. Er begrub jedenfalls das Kind im Dalaaser Wald in der Nähe des Kristbergsattels. Hierauf kehrte er nach Lech zurück und meldete seinem Herrn, das Kind sei getauft und in Schruns begraben worden.

 Nach ein paar Jahren gebar die Frau des Bauern wieder einen toten Knaben. Diesmal machte sich der Bauer selber mit dem toten Kind auf den Weg nach Schruns. In der Nähe des Kristbergsattels rastet er und "marendete" etwas. Als er wieder aufbrechen wollte, hörte er auf einmal ein klägliches Stimmlein rufen:

              "Ätti, nümm mi o mit!" (Vater, nimm mich auch mit!).

Die Stimme schien aus der Erde zu kommen. Der Bauer grub nach und fand voll Entsetzen die unversehrte Leiche eines Kindes. An einem Muttermal erkannte er das Kind als sein eigenes. Er machte sich nun mit beiden Leichnam auf nach Schruns. Dort ging sein heißer Wunsch in Erfüllung. Er konnte beide Kinder taufen lassen und sie dann der geweihten Erde übergeben.

 Zur dankbaren Erinnerung an diese Begebenheit ließ der Tannberger an der Stelle, wo er den Leichnam seines Kindes ausgegraben hatte, eine Kapelle erbauen. Diese Kapelle heißt heute noch das "Bruderhüsli".

 

Profielfoto van: Niclas Bösch
Auteur
Niclas Bösch 
Laatste wijziging op: 04.08.2022

Openbaar vervoer

Zum Bruaderhüsli kommst Du über den Sagenwanderweg.

Coördinaten

DD
47.111254, 9.985414
DMS
47°06'40.5"N 9°59'07.5"E
UTM
32T 574760 5217998
w3w 
///kleintje.gepunte.broekspijp
Aankomst met de trein, auto, te voet of met de fiets

Aanbevelingen in de buurt

Sneeuwschoen · Montafon
Rundweg Kristberg (mittel)
Aanbevolen route Niveau Matig
Afstand 2,5 km
Duur 1:30 u
Stijgen 121 m
Afdalen 120 m

Auf den Spuren vergangener Tage erkundest Du auf dem bestens präparierten Rundweg die Schönheit der Landschaft.

van Hanna Burger,   Montafon
Trailrunning · Montafon
Kristberg - Ganzaleita
Aanbevolen route Niveau zwaar
Afstand 5,2 km
Duur 1:00 u
Stijgen 324 m
Afdalen 326 m

van Roland Fritsch,   Montafon
Trailrunning · Montafon
Kristberg - Falla
Aanbevolen route Niveau zwaar
Afstand 8,6 km
Duur 1:45 u
Stijgen 565 m
Afdalen 571 m

van Roland Fritsch,   Montafon
Trailrunning · Montafon
Kristberg - Obere Wasserstuben Alpe
Aanbevolen route Niveau zwaar
Afstand 16,5 km
Duur 3:00 u
Stijgen 858 m
Afdalen 853 m

Kristberg - Innerkristberg - Wildried - Jagdhütte - Untere Wasserstubenalpe - Wasserstubental - Obere Wasserstubenalpe - gleicher Weg zurück zum ...

1
van Roland Fritsch,   Montafon
Winter wandelen · Montafon
Kristberg über Glän nach Innerberg
Aanbevolen route Niveau Licht
Afstand 3,4 km
Duur 1:00 u
Stijgen 0 m
Afdalen 269 m

Bergstation Kristbergbahn - Panoramagasthof Kristberg - "Totabühel" - Glän - Innerberg Gasthaus Mühle

van Roland Fritsch,   Montafon
Aanbevolen route Niveau Matig
Afstand 7 km
Duur 2:10 u
Stijgen 57 m
Afdalen 614 m

van Roland Fritsch,   Montafon
Wandeling · Montafon
Kristberg - Silbertal
Aanbevolen route Niveau Licht
Afstand 5,5 km
Duur 1:58 u
Stijgen 95 m
Afdalen 662 m

Bergstation Kristbergbahn - Panoramagasthof Kristberg - Kristbergstraße - Außerkristberg - Silbertal

van Roland Fritsch,   Montafon
Aanbevolen route Niveau Matig
Afstand 13,7 km
Duur 5:30 u
Stijgen 549 m
Afdalen 895 m

Bergstation Kristbergbahn - Ganzaleita - Falla - Alpe Latons - Alplegi - Rellseck - Linda - Kirche Bartholomäberg

van Roland Fritsch,   Montafon

Toon alles op de kaart

Vragen & antwoorden

Stel de eerste vraag

Wilt u de schrijver een vraag stellen?


Reviews

Schrijf je eerste review

Wees de eerste om anderen te beoordelen en te helpen.


Foto's van anderen


Eigenschappen

gezinsvriendelijk
  • Inhoud
  • Toon afbeeldingen Verberg afbeeldingen
Functies
Kaarten en paden
  • 8 Routes in de omgeving